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  • AutorenbildStephanie Vogler

Wohncoaching (1) - Haushalten ist Seelenarbeit

Hier möchte ich ein paar praxisbezogene und zugleich energetische Optimierungsmöglichkeiten beschreiben, welche ein angenehmes und harmonisches Daheim fördern.


Während die geomantische Harmonisierung einen Ort in seinen energetischen 'Tiefen' erfasst und klärt, ist es genauso wichtig, im Alltag eine ganz individuelle Pflege des eigenen Heims zu kultivieren. Ein aufgeräumtes, sauberes Zuhause fördert das Wohlbefinden und aktiviert den Fluss der Lebensenergie. Dieser begünstig die körperliche und seelische Regeneration und beeinflusst dadurch direkt die Lebensqualität eines Menschen.


Diese Beschreibung soll als Input dienen, Ordnung und Klarheit in dein äusseres und gleichzeitig dein inneres Zuhause zu bringen. Energetisch steuern jegliche pflegende Tätigkeiten in und um ein Haus zu einer Klärung und Steigerung der Lebensenergie bei. Ebenso fördern eine bewusste Handlungs-, Fühl- und Denkweise (Körper-Seele-Geist) einen achtsamen Alltag und steigern die Selbstzufriedenheit. Zusätzlich ergibt sich eine energetische Wechselwirkung beider Ebenen aufeinander. Jeglicher Einsatz auf materieller oder menschlicher Ebene darf an dieser Stelle entsprechend gewürdigt werden.

Denn: Wie innen so aussen.



1) Struktur: Jeder Raum hat seine Bestimmung, jedes Ding seinen Platz.

Jede Wohnung, jedes Haus und ihre Bewohner kreieren im Zusammenspiel ihre ganz individuellen Abläufe. Was für den einen Menschen oder eine Wohnung passt, muss nicht für einen anderen Menschen oder ein anderes Zuhause passen. Jedes Daheim und sein Innenleben ist unverwechselbar in seiner Struktur und seiner Dynamik. So ergeben sich für alle Räume eine einzigartige Weise sie zu nutzen. Entsprechend kann im Idealfall für jeden Gegenstand ein sinnvoller Platz zugeordnet werden. Natürlich sind auch bauliche Gegebenheiten wie Platzverhältnisse, Orientierung oder technische Anschlüsse Faktoren für den idealen Platz.

So kann man sich bei jedem Raum fragen: Was ist deine Aufgabe?

Sowie bei jedem Gegenstand: Wo wirst du am meisten gebraucht und machst Sinn?

Bei mehrfacher Nutzung eines Raumes, wenn zum Bespiel der Wohnraum auch als Büro dient, kann durch optische Elemente, wie Möbel, Materialien oder Farben, eine Raumteilung erreicht werden.

So kann sich ein Raum energetisch 'ausrichten' und seiner Nutzung und seinen Bewohnern besser dienen. Hat ein Raum seine Bestimmung gefunden, fühlt er sich 'stimmig' an.


Die Struktur als äussere Ordnung zeigt sich auch in den Lebensbereichen. Familie, Beruf, Hobby oder Freundschaften haben ihre eigenen Spielregeln und Zuständigkeiten. Bringt man im Alltag verschiedene Themenbereiche durcheinander, kann das zu Missverständnissen und Leerläufen führen. Darum ist auch im Leben wichtig, das unterschiedliche Dinge nicht vermischt werden. Was gehört wohin?



2) Ordnung: Die Struktur 'füttern'

Die oben beschriebene Struktur soll helfen, eine gewisse Ordnung im Alltag zu erleichtern. Immer wieder liegen Gegenstände herum oder neue kommen hinzu. Sobald ihnen ein Platz oder eine Funktion zugewiesen wird, fügen sie sich in die Struktur ein und können entsprechend eingegliedert und verräumt werden. Wenn nicht, stolpert man entweder immer wieder über sie oder vergisst sie ungesehen ganz einfach.


Jedes Mal, wenn du nun einen herumliegenden Gegenstand antriffst, kannst du dich fragen: Wo gehörst du hin? Wo ist dein Platz? Am einfachsten ist es dann, den Gegenstand gleich an seinen Platz zu legen. Falls sich 'Sammelstellen' bilden, ist es empfehlenswert sie regelmässig 'abzubauen'. Zum Beispiel kann man sich ein geeignetes Zeitfenster dafür definieren: "Immer am Samstagmorgen wird die Sammelstelle aufgeräumt."

Hilfreich kann eine Bündelung gleicher oder ähnlicher Dinge sein. Sobald eine Kiste oder eine Schublade einen Namen, wie zum Beispiel 'Nähsachen', bekommt, füllt sie sich schon fast von allein. Steht 'Allerlei' darauf ist das Rätselraten vorprogrammiert.

Ein ordentliches Zuhause erleichtert und fördert den Energiefluss und schafft Platz für Neues. Dinge gehen weniger verloren und eine Übersicht, zum Beispiel im Kleiderschrank, ist viel schneller möglich. Nicht, dass bei mir zu Hause immer alles am Platz ist. Aber die oben beschriebenen Vorgehensweisen helfen mir, Ordnung in den Alltag zu bringen.


Ähnlich verhält es sich mit dem 'Ordnung halten' im Leben. Wenn anstehende Dinge nicht angegangen werden und sich sammeln, ist der Geist damit beschäftigt und belegt Kapazitäten für Neues. Insbesondere schwierige Pendenzen können den Lebensfluss behindern, wenn sie vor sich hergeschoben werden. Umso grösser ist dann die Erleichterung, wenn in den immateriellen Angelegenheiten wieder aufgeräumt ist. Geklärtes macht frei.



3) Gegenstände: Regelmässig 'befragen'

Mit diesen beiden Leitfragen können Gegenstände regelmässig geprüft werden: Liebe ich es oder brauche ich es? Haben sie noch eine Aufgabe hier bei mir oder können sie weitergegeben oder entsorgt werden? Hierfür geben Aufräum-Profis wie Marie Kondo wertvolle Tipps. Ziel ist es, dass man sich nur mit Dingen umgibt, welche eine funktionale oder eine emotionale Daseinsberechtigung haben. Alle anderen Gegenstände sind auf die Dauer belastend und behindern ein befreites Leben.

Ein schönes Foto einer vergangenen, freudvollen Ferienreise strahlt eine ganz andere Atmosphäre aus, als die geschenkte, aber ungeliebte Vase des komischen Onkels. Auch bei Gegenständen, welche kaum gebraucht werden, kann man sich fragen, ob sie jemand anders vielleicht eher benötigt? Dinge zu verschenken oder weiterzugeben kann zudem wirklich Freude bereiten.

Jede Materie ist Energie. Suchen wir uns aus, mit welchen Energien wir uns umgeben.


Wie fühlen sich dementsprechend die verschiedenen Lebensbereiche an? Ist alles in Ordnung so wie es ist? Oder zeigen sich Unstimmigkeiten, die geklärt werden wollen? Stehen Anpassungen oder Veränderungen im Leben an?



4) Sauberkeit: Oberflächen sprechen Bände

Einen Haushalt zu führen, heisst auch eine gewisse Regelmässigkeit zu entwickeln. Meist ergeben sich der Waschtag oder Putztag durch die äusseren Umstände. Um die vorhandene Zeit optimal zu nutzen, sollten klare Prioritäten gesetzt werden. Was ist gerade das Wichtigste im Haus, das es zu erledigen gilt? Für mich ergibt sich daraus eine Reihenfolge an Tätigkeiten: Die Küche sauber zu halten, ist eine tägliche Routine. Nasszellen und Böden putzen und Wäsche machen, sind die 'Aussenwelten', welche häufiger Pflege bedürfen. Zum Beispiel einmal die Woche, je nach Nutzung. Andere Oberflächen, wie Fenster und Regale oder die 'Innenwelten' von Kühlschrank und Lebensmittelschrank haben entsprechend einen anderen Unterhaltsrhythmus. Wer Mühe hat, eine eigene Routine zu entwickeln, darf gerne das Internet nach 'Putzplan', 'Haushaltsplan' oder dergleichen befragen.

Das Hauptaugenmerk gilt einer regelmässigen, achtsamen Pflege der bewohnten und unbewohnten Bereiche. Ihr äusserer Zustand beeinflusst die Nutzung und den Energiefluss im Alltag. Du bist, wie du wohnst.


Wie kann ich einen achtsamen, bewussten Alltag führen? Ins Leben übersetzt, entspricht dies für mich folgenden Worten meines Online-Yogalehrers Travis Eliot: clarity of mind, thoughtfulness of speech, consistency of action - Klarheit der Gedanken, Bedachtsamkeit der Worte, Beständigkeit in der Handlung.

Mögen diese Leitsätze dir helfen im Haus der Seele Ordnung und Sauberkeit zu pflegen.



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